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Bilanz—Switzerland's "Fortune Magazine" Article

Steve & Annette

This is an article which appeared in a Swiss business magazine. We have inserted a "cheap" (free) translated version of the interview in italics underneath each paragraph. If you are better at translating than Microsoft Word and want to send us your better version, we would gladly post it here (along with your name).

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Annette und Steve Economides: «Wir zahlen immer Bar»

Annette and Steve Economides: “We always pay cash”

Mit «America’s Cheapest Family» haben Annette und Steve Economides den Bestseller des Krisenzeitalters ­geschrieben. Die neue Botschaft lautet: Sparen ist cool.


With "America's Cheapest Family" Annette and Steve Economides have bestsellers written the crisis era. The new message is that saving is cool.

Mitarbeit: Dirk Rheker

Cooperation: Dirk Rheker

BILANZ: Annette und Steve, wie muss man sich das erste Rendezvous von Ihnen beiden Sparfüchsen vorstellen? Haben Sie sich damals bei McDonald’s zum Milkshake getroffen?

BILANZ:

Annette and Steve, what was your first date like — with two of you being so frugal? Did you go to McDonald's for a milkshake?

ANNETTE ECONOMIDES: (lacht) Ein bisschen stilvoller war es schon.

(laughs) A little styleful already was it.

STEVE ECONOMIDES: Wir haben ja beide früh gelernt zu arbeiten. Insofern hat es, wenn ich mich recht erinnere, damals schon für ein Abendessen bei Kerzenschein gereicht ...

We have both learned early to work. To that extent it has, if I remember correctly, it was a a candlelit dinner.

... wie verschwenderisch romantisch!

... how lavishly romantically!

STEVE: Ja, durchaus. Aber es stimmt natürlich, dass keiner von uns mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde.

Yes, quite. But it is correct naturally that none of us was born with a golden spoon in the mouth.

Was brachte Sie auf den Spartrip?

What brought you on the Spartrip (Frugal)?

ANNETTE: Nach unserer Hochzeit 1982 verdiente Steve als Grafikdesigner sieben Dollar in der Stunde. Alle möglichen Leute haben uns damals Ratschläge gegeben.

After our wedding in 1982 Steve worked as a graphic designer and earned seven U.S. dollars per hour. All sorts of people have given advice at that time. 



STEVE: Ich sollte zum Beispiel zwei Jobs annehmen, und natürlich sollte auch Annette arbeiten.

I should accept, for example, two jobs, and naturally also Annette should work.

Um sich all das leisten zu können, was gemeinhin so zum American Dream gehört? Eigenheim, Autos, Ferien im Disneyland?

In order to be able to afford all, what belongs generally in such a way to the American Dream? Home of one's own, car, holidays in the Disneyland?

ANNETTE: Ja, genau. Doch auf eine Doppelbelastung hatte ­Steve keine Lust, und ich wollte lieber zu Hause bleiben und mich um unsere Kinder kümmern. Deshalb mussten wir lernen, zu sparen und scharf zu kalkulieren.

Yes, exactly. But on a double burden did not feel like Steve, and I would rather stay home and take care of our children. So we had to learn to save and to calculate carefully.

Klingt irgendwie nach Konsumverweigerung.

Sounds somehow like anti-consumerism.

STEVE: Nein, überhaupt nicht. Wir haben aus der finanziellen Knappheit nur eine Tugend gemacht: Seither kaufen wir nur gebrauchte Autos, im Supermarkt wandern nur Sonderangebote in den Einkaufswagen. Wir weigern uns auch, Kreditkarten zu benutzen, stattdessen zahlen wir immer in bar.

No, not at all. We made one virtue from the financial scarceness only: Since that time we buy only used cars, in the supermarket we put only special offers in the cart. We refuse also using credit cards instead we always pay in cash.


Sie schreiben in Ihrem Buch, dass Sie Ihre fünf Kinder mit weniger als 35  000 Dollar pro Jahr grossgezogen haben. Mit Verlaub: Das erscheint uns fast unmöglich!

You write in your book that you raised your five children on less than $35,000 dollar per year. With leaves:

STEVE: Sie sollten mal mit uns in den Supermarkt kommen, dort würden wir Ihnen schon zeigen, wie weit man mit wenig Geld kommt.

You should come one time with us into the supermarket, there we would show you, how far one comes with just a little money.

ANNETTE: Neulich hat uns ein Fernsehteam beim Einkauf begleitet. Der Reporter gab uns 100 Dollar, am Ende füllten unsere Einkäufe rund ein Dutzend Tüten. Er meinte ganz erstaunt, dass Durchschnittsamerikaner es mit dem Geld gerade mal auf zwei Tüten gebracht hätten.

Recently a television team accompanied us to the store. The reporter gave us $100 , at the end filled our purchases approximately a dozen bags of groceries. He was completely surprised that average Americans would have only filled a couple of bags for that same amount.

Wie oft gehen Sie einkaufen?

How often do you go shopping?

ANNETTE: Einmal im Monat. Dazu bedarf es natürlich einer genauen Planung und Vorbereitung. Wir erstellen zum Beispiel eine detaillierte Liste von Dingen, die wir benötigen. An die halten wir uns pedantisch. Gleichzeitig sammeln wir Coupons von Sonderangeboten. Auf diese Weise haben wir es jahrelang geschafft, unsere Familie mit einem Lebensmittelbudget von 30 Dollar wöchentlich zu ernähren.


Once a month. This requires of course a detailed planning and preparation. We create such a detailed list of things that we need. We adhere to it punctilliously (strictly). We also collect coupons special offers. In this way, for many years, we have managed to feed our family for $75 per week ($350 per month). 




Und mit Kleidung, Möbeln und anderen Dingen halten Sie es vermutlich ähnlich.

And with clothes, furniture and other things you keep it probably similar?

ANNETTE: Ja, unsere Tochter Becky etwa hat für ihre High-School-Abschlussfeier ein tolles Kleid für 20 Dollar in einem Secondhandshop entdeckt. Und unser Sohn Joseph hat bei einem Lagerverkauf einen Baseballschläger für 10 Dollar ergattert, der im Laden 150 Dollar kostet. Sie hätten mal sehen sollen, wie er gestrahlt hat!

Yes, our daughter Becky about discovered a beautiful dress for 20 dollar in a Secondhandshop for her High School closing ceremony. And our son Joseph found an aluminum baseball bat for 10 dollars, which costs 150 dollar new in a retail store. You should have seen how they beamed with joy!

STEVE: Möbelstücke kaufen wir grundsätzlich gebraucht – zum Beispiel von Leuten, deren Häuser gerade zwangsversteigert werden.

We buy pieces of furniture in principle used - for example from people, whose houses homes are being foreclosed. (We think they mean we buy furniture on CraigsList.org)

Können Sie es dennoch verstehen, wenn Menschen es als Lustgewinn empfinden, einfach mal spontan Geld für ein paar luxuriöse Schuhe oder ein sündhaft teures Parfum zu verschleudern?

Can you understand it nevertheless, if people feel a desire to spend money simply spontaneously  for a few luxuries such as shoes or expensive perfume?

ANNETTE: Nein, weil die Freude daran meist nicht lange anhält. Als wir frisch verheiratet waren, haben wir uns unsere erste Couch bei gekauft, ein ziemlich scheussliches Ding, das damals gerade ein Sonderangebot war. Ich erinnere mich, dass ungefähr zur selben Zeit bei unseren Nachbarn – ebenfalls ein frisch getrautes Ehepaar – ein Lastwagen anrollte und die Möbelpacker eine sehr elegante Sitzgarnitur ins Wohnzimmer schleppten. Leder und Design, alles war vom Feinsten. Ich habe damals, ganz ehrlich, ein paar Tränen vergossen.

No, because the joy in doesn't last. When we were first married, we bought our first couch from missionaries leaving the country, it was rather terrible, ugly thing, which was at that time all we could afford. I remember that approximately at the same time  our neighbours - likewise a newly married couple - a truck rolled and the furniture packers and in the living room dragged a very elegant seat set. Leather and Design, everything were from the finest one. I poured at that time, completely honestly, a few tears.

STEVE: Aber nach neun Jahren, als wir unser Haus abbezahlt hatten und unsere Nachbarn unter ihrer Schuldenlast zu ersticken drohten, waren wir es plötzlich, die gelacht haben.

But after nine years, when we had paid our house off and our neighbours under their burden of debts threatened to suffocate, we were at peace with our decision.

Was haben Sie noch an Rappenfuchser-Tipps auf Lager?


What do you still have penny pincher tips on stocks? 

 

STEVE: Bei wiederkehrenden Ausgaben wie etwa Hypothekenzinsen sollte man die Vertragsbedingungen mit der Bank besonders hart und beharrlich aushandeln. Und natürlich stets die günstigste Versicherung wählen.


For recurrent expenditure, such as mortgage interest, you should negotiate the contract with the Bank, particularly hard and persistent. And of course, always choose the cheapest insurance.

ANNETTE: Ausserdem sollte man, sofern möglich, alles selbst erledigen: vom Autowaschen über Reparaturen bis hin zum Haareschneiden. Und beim Arzt immer nach kostenlosen Probeexemp­laren von Medikamenten fragen, um die Hausapotheke aufzufüllen!


Also you should, if possible to do everything themselves: from the car wash on repairs to the hair cutting. And the doctor always ask about free trial copies of drugs to fill the medicine cabinet!

STEVE: Ferien buchen wir grundsätzlich nie in der Hauptsaison. Zudem kann ein Urlaub auch zu Hause Freude machen, wenn man Dinge unternimmt, die im Alltag keinen Platz haben.

Zum Beispiel?


For example? 



STEVE: Wir haben ein sieben Meter langes Motorboot im Garten stehen.

We have a twenty-seven-foot powerboat in our garden.

Was für ein Luxus, das hätten wir gar nicht erwartet.


That's a luxury that we had not expected. 




STEVE: (lacht) Es gehört einem befreundeten Arzt, der keinen Platz zum Unterstellen hatte. Das dürfen wir kostenlos benutzen. So haben alle unsere Kinder auf einem nahe gelegenen See Wasserski fahren gelernt.


(laughs) It belongs to a doctor friend, who had no place to store it. We may use free of charge. Thus all our children have learned to water-ski at a nearby lake. 




ANNETTE: Gut angezogen zu sein, muss ebenfalls nicht viel kosten – sofern man sich von den verrückten Moden fernhält und stets im «Sale» (Ausverkauf) einkauft. Als wir mit der ganzen Familie neulich bei der «Dr. Phil Show» im Fernsehen waren, mussten uns die TV-Leute als Einzige nicht komplett neu einkleiden, weil wir so proper und adrett angezogen waren.


Dressing well doesn't have to cost much - unless you are of the crazy fashions and always buy the latest trends. When our whole family was on the  "Dr. Phil Show " on TV, the TV producers had to make the other guests change clothes, but they looked at our clothes approved of them because we were dressed so neat and proper (even though they were used clothes).

Ihre Spartipps haben Sie zunächst als ehrenamtliche Schuldenberater in Ihrer Kirchgemeinde weitergegeben. Wann haben Sie gemerkt, dass Sie aus Ihren Ratschlägen ein Geschäft machen könnten?


After you stopped doing voluntary debt counseling at your church and sharing your savings tips with those people, when did you realize that you could make a business by giving financial advice? 




STEVE: Na ja, Geschäft ist ein bisschen übertrieben. Die Reak­tion auf unsere Newsletters und später unser Buch war allerdings irgendwann so überwältigend, dass wir uns entscheiden mussten – entweder weiter wie bisher oder uns ganz unserer Aufklärungsarbeit widmen. Vor sechs Jahren habe ich dann den Job an den Nagel gehängt.


Six years ago I left my full time job and started our own business. The response to our newsletter and later, our book, however, was eventually so overwhelming that we had to choose - either to live as before or devote all of our time to writing.

ANNETTE: (lacht) Ziemlich mutig! Denn die Sparwelle war da noch gar nicht ausgebrochen. Im Gegenteil: Das Leben auf Pump galt noch als das Nonplusultra.


(laughs) That was pretty brave! Because the economy wasn't that bad at the time. On the contrary: life on credit was still considered the okay. 



Heute sind Sie im Rezessionsstress: Fernsehauftritte, Radio- und Zeitungsinterviews, Fanpost. Eigentlich müssten Sie doch gar nicht mehr sparen.


Today you are experiencing recession-related stress: Many TV appearances, radio and newspaper interviews and fan mail. You probably don't need to save money anymore do you?

STEVE: Ach, wissen Sie, das Sparen ist zur Gewohnheit geworden und macht Spass.


Well, you know, saving has become a habit and fun. 



ANNETTE: Wenn wir wollten, könnten wir viel mehr Kapital aus unserer momentanen Berühmtheit schlagen. Gerade gestern haben wir mit einem Verleger gesprochen, der uns ein lukratives Angebot für ein zweites Buch gemacht hat. Wir haben aber bis auf weiteres abgelehnt – weil wir unser Leben nicht komplett auf den Kopf stellen wollen und sehr zufrieden sind mit dem, was wir haben.

If we wanted, we could make a lot more money with our current celebrity. Just yesterday we talked to a publisher who has made us a lucrative offer for a second book. We rejected, however, until further notice - because we do not want our lives turned upside down and are very satisfied with what we have.

Warum haben Ihre Landsleute in den vergangenen Jahren derart hemmungslos über ihre Verhältnisse gelebt?




Why have Americans spent so uncontrollably and lived beyond their means for so many years?

STEVE: Das ist natürlich ein ausgesprochen vielschichtiges Thema. Eine gewisse Risikofreudigkeit ist wohl Teil des American Way of Life, und so wird lieber investiert als gespart – auch wenn die Zeiten unsicher sind. Und die niedrigen Zinsen sowie grosszügige Steuergeschenke durch die Regierung nach dem 11. September 2001 haben die Kauflust der amerikanischen Konsumenten angeheizt wie nie zuvor.


This is obviously a very complex issue. A certain degree of risk-taking is probably part of the American way of life, and many would rather spend than save - even when times are uncertain. And the low interest rates and generous tax breaks by the government after 11 September 2001 have added fuel to the buying lust of American consumers as never before

.

Das allein erklärt aber die immense Verschuldung noch nicht.

That alone doesn't explain the huge indebtedness of the American people.

ANNETTE: Kennen Sie die Redewendung «Keeping up with the Joneses»?


Do you know the saying "Keeping Up with the Joneses"? 



Ja, sie spricht den Druck an, mit den Nachbarn mitzuhalten.


Yes, it speaks of the pressure to keep up with the neighbors. 



STEVE: Die Menschen haben sich bis über beide Ohren verschuldet, um Hauskäufe, Autos und andere Anschaffungen zu finanzieren. Und es wurde ihnen von den Banken leicht gemacht: Im Schnitt hat jeder Amerikaner mehr als sechs Kreditkarten!


The people have got up to our ears in debt to finance house purchases, cars and other purchases. And it was made easy by the banks: On average, every American has more than six credit cards! 




Aber wenn die Zinsen steigen, schnappt die Schuldenfalle zu.


But if interest rates rise, the debt trap snaps. 



ANNETTE: Schon richtig, aber der Wunsch nach immer mehr ist wohl Teil des menschlichen Wesens. Bei uns in Amerika gelten Vermögen und Reichtum seit je auch als Ausdruck persönlichen Glücks. Da ist sicher das calvinistische Erbe bemerkbar.


Quite right, but the desire for more and more is probably part of human nature. We in America think that material posessions equal happiness. Because certainly the Calvinist heritage is apparent.

Wer zu den Erwählten zählt, dem verleiht Gott Glück und Wohlstand auf Erden.




Who is one of the elect, God gives the happiness and prosperity on earth.

ANNETTE: Genau, insofern erscheinen materielle Werte durchaus als Beweis eines gottgefälligen, guten Lebens. Reichtum hat in den USA keinen schalen Beigeschmack.


Yes, so far as material values appear as proof of a godly,  good life. Wealth in America apparently has no bitter aftertaste

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Jetzt erleben wir aber die Kehrseite der Medaille.


Now we see but the flipside of the coin. 



STEVE: Ja. Und in einem Land, in dem in den vergangenen Jahren der Überfluss regierte, wo das Hobby Nummer eins Shopping war und jeder im Schnitt unbeschwert 10  000 Dollar Kreditkartenschulden anhäufte, zieht nun zwangsläufig eine neue Bescheidenheit ein. Die Krise zwingt uns alle umzudenken.


Yes. And in a country where in recent years of plenty reigned, where the number one hobby was shopping and everybody carefree on average $ 10,000 accumulated credit card debt, now inevitably attracts a new modesty. The crisis is forcing us all to think differently.

ANNETTE: Die Menschen müssen jetzt haushalten lernen. Und wir helfen ihnen dabei.


People must now learn to economize. And we help them to do.

Ist Ihre frohe Botschaft des Frugalen im Land des angeblichen «Raubtierkapitalismus» nicht geradezu revolutionär?


Is your good news of the frugality in the country of alleged "predatory capitalism" revolutionary?

ANNETTE: (lacht) Na ja, so drastisch würde ich es vielleicht nicht sehen. Wir beide haben grundsätzlich nichts gegen Wohlstand. Wir freuen uns über jeden erfolgreichen Unternehmer oder Manager. Es geht nur darum, nicht über seine Verhältnisse zu leben. Und das muss ein Millionär genauso beachten wie ein Fabrik­arbeiter.


(laughs) Well, I would not see as drastic as it might. We both basically have nothing against wealth. We look forward to every successful entrepreneur or manager. It's all about, not living beyond our means. And this applies to the millionaire as well as the factory worker. 


STEVE: Der Stahlmagnat Andrew Carnegie wurde einmal gefragt, wie viel aus seiner Sicht eigentlich genug sei. Seine Antwort: «Immer noch ein bisschen mehr.» Das ist doch furchtbar.



The steel magnate Andrew Carnegie was once asked how much was in his view, really enough. His answer: "Still a little bit more." This is still terrible.

Warum? Trauen Sie Carnegie die Fähigkeit zum Glücklich­sein nicht zu?


Why? Do you think that the Carnegie attitude doesn't bring happiness? 



ANNETTE: Ich vermute mal, dass jemand wie er es schwer hat, tiefe Zufriedenheit zu verspüren. Sehen Sie, bei uns gab es beim letzten Weihnachtsfest Geschenke für nicht mehr als 65 Dollar. Und wissen Sie, was? Wir hatten nicht eine Sekunde lang das Gefühl, auf irgendetwas verzichten zu müssen. Wir sind eine rundum glückliche Familie!

I guess that someone like him has a hard to feel deep satisfaction. You see, we spent no more than $65 for Christmas presents last year. And you know what? We did not for one second have the feeling giving up anything. We are a happy family all around! 




Die Wirtschaftskrise hat sie zu nationalen Vorbildern gemacht: die eingefleischten Knauserer Steve und Annette Economides aus Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona. Der 51-jährige Amerikaner und seine 49-jährige Frau ­haben mit einem Minibudget fünf Kinder grossgezogen. Ihr Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet «Sohn des Wirtschafters». Und seit die Rezession die globale Wirtschaft erfasst hat, sind die Economides Vorbild für viele geworden. Ihr Buch «America’s Cheapest Family» ist zum Bestseller avanciert, Zehn­tausende von Menschen lesen ihre Newsletters oder holen sich Tipps auf der Webseite www.AmericasCheapestFamily.com.


The economic crisis, has made to them national icons: the inveterate misers Steve and Annette Economides of Scottsdale in Arizona. The 51-year-old American and his 49-year-old wife have brought up five childern on a limited budget. Their name comes from the Greek and means "son of the economy." And the global economic recession which has been recorded, the model has become for many Economides. Their book, "America's Cheapest Family" has become the Bestseller, tens of thousands of people read their newsletter, or get tips on the website www.AmericasCheapestFamily.com.

BILANZ Magazine
06/22/2009
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